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Unsere Kirche
Der Altar
Der Altar-Tisch
Der Altar ist ein ganz besonderer Tisch, gefertigt aus Marmor.
Hier versammelt sich die Gemeinde zum gemeinsamen Mahl.
In Erinnerung an das letzte Abendmahl, das Jesus vor seinem Tod
mit seinem Jüngern zum Pessach-Fest gefeiert hatte, bereitet hier
der Priester Brot (Hostien) und Wein für die Gemeinde vor.
So wie Jesus es damals getan hat, so wird das Brot gebrochen und
mit allen geteilt, ebenso wie der Kelch mit Wein.
“Tut dies zu meinem Gedächtnis”, sprach Jesus damals.
Und so erinnern wir uns bei jeder Eucharistiefeier immer wieder neu
an die Gemeinschaft mit Jesus, mit Gott und mit allen Gläubigen.
In unseren Altar sind Reliquien eingearbeitet worden.
Reliquien können sein: Kleidungsstücke, Gegenstände oder auch
sterbliche Überreste (Knochen) von Heiligen.
In unserem Altar wurden von diesen Personen Reliquien eingemauert:
1.
von unserem Kirchenpatron St. Johannes Nepomuk,
2.
von St. Engelbert von Köln
3.
von der Heiligen Klara (der Stifterin des Klarissenordens)
Die Reliquien, die in unseren Altar eingemauert
wurden, sind jedoch sehr, sehr klein.
Auf dem Foto siehst du die Stelle auf dem
Altar, wo die Reliquien eingemauert wurden.
Podium/ Estrade
In vielen alten Kirchen befindet sich oftmals unter dem Altar
die sogenannte Krypta.
Die Krypta ist zunächst eine Art Raum unter dem Altar.
Ein solcher Raum kann manchmal sogar recht groß sein.
So groß, dass mehrere Menschen dort stehen können.
Die Krypta ist aber auch eine Art Grab.
Zumeist werden in einer Krypta die sterblichen Überreste des
jeweiligen Kirchenpatrons, eines Heiligen, aufbewahrt.
In unserer Kirche gibt es keine Krypta.
Aber auch in unserer Kirche ist die Idee, sterbliche Überreste
im Altarraum aufzubewahren, erhalten geblieben.
So wurden Reliquien in unseren Altar eingemauert.
Warum aber nun ist der Altarraum etwas erhöht, sodass man zwei
Stufen hochgehen muss ?
1.
Der Altarraum grenzt sich somit deutlich vom anderen Raum ab.
2.
Der Altar und der Priester können besser gesehen werden.
Der Altarraum
Guido Herting (Januar 2013)
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