willibrord.junior Deine Seite Unsere Kirche Die Heiligenfiguren St. Johannes Nepomuk Den heiligen St. Johannes Nepomuk findest du insgesamt 4mal. Außen 2mal: Innen 2mal: Wer war Nepomuk ? Johannes wurde um 1345 in Pomuk (Tschechien) geboren. Am 20. März 1393 ist er in Prag (Tschechien) gestorben.   Sein Name setzt sich aus den drei Wörtern Johannes ne Pomuk (Johannes aus Pomuk) zusammen. Johannes studierte in Prag. 1369 wurde er kaiserlicher Notar in der erzbischöflichen Gerichts-Kanzlei in Prag. Johannes kannte sich also besonders gut mit rechtlichen Vorschriften, Gesetzen, Regeln, Rechten und Pflichten aus. Er wurde 1380 zum Priester geweiht und Pfarrer in Prag. 1387 bekam er einen Doktortitel als Jurist, als Rechtsgelehrter. 1389 wurde Johnnes Generalvikar des Erzbischofs von Prag. Er war jetzt der wichtigste Vertreter des Bischofs. Damals schenkten die Menschen den Klöstern und Kirchen viel Geld, Besitz (Kirchengebäude, Häuser...) und Land (Bistum). Dadurch waren die Bischöfe sehr reich und mächtig geworden. Viele Fürsten und Könige wollten diese Macht der Kirchen gerne wieder zurückdrängen. Aber auch Könige konnten der Kirche nicht einfach das Land und das Geld wegnehmen. Deshalb versuchten sie oftmals folgendes: Sie teilten das Gebiet, das zu einem Bischof gehörte, das sogeannte Bistum, auf und sorgten dafür, dass das Geld, die Besitztümer und das Land auf mehrere (neue) Bischöfe verteilt wurden. Somit verlor der einzelne Bischof nicht nur an Reichtum, sondern damit zumeist auch seine Macht.  Dies versuchte auch der damalige König Wenzel. Johannes setzte sich für die Rechte der Kirche ein, für den Erhalt des Bistums, für den Bischof. Hiermit stellte sich Johannes gegen König Wenzel und machte sich diesen zum Feind. Der Legende nach war er zudem der Beichtvater der Königin. König Wenzel wollte dieser Legende nach Johannes zwingen, das Beichtgeheimnis zu brechen. Johannes sollte also verraten, was ihm die Königin als Beichtgeheimnis anvertraut hatte. Johannes weigerte sich und wurde in der Moldau ertränkt. Die Seligsprechung von Johannes war im Jahre 1721. Seine Heiligsprechung fand am 30. Mai 1729 statt. Schon merkwürdig ! Unsere Kirche wurde nach einem Mann benannt, der 1722, als mit dem Bau unserer Kirche begonnen wurde, gerade erst selig gesprochen, aber eben noch nicht heilig gesprochen worden war. St. Willibrord (1mal) Du möchtest mehr über Willibrord erfahren? Klicke hier St. Antonius von Padua (2mal) Warum hält Antonius ein Kind im Arm ? Eine Legende erzählt, dass Antonius einmal bei einem Grafen übernachtet habe. Dieser Graf wollte sich noch einmal davon überzeugen, dass es Antonius auch gut gehe. Daher ging der Graf zu dessen Zimmer. Da sah er einen hellen Lichtschein aus dem Zimmer strahlen. Der Graf befürchtete, dass es brennen würde. Doch als er das Zimmer betrat, sah er den lächelnden Antonius, der in seinen Armen das strahlende Jesuskind trug. Antonius habe dem Grafen dann aufgetragen, niemandem davon zu erzählen, solange er (Antonius) lebe. Warum hält Antonius ein Buch in der Hand ? Das Buch soll zeigen, dass Antonius ein sehr gelehrter Mann war. Zudem könnte das Buch auch die Bibel sein. Also: Antonius als jemand, der sich besonders gut in der Bibel auskennt und den Menschen von Gott erzählt. Wer war Antonius ? Antonius wurde um 1195 in Lissabon (Portugal) geboren.           Am 13. Juni 1231 ist er in Arcella (Italien) gestorben Geboren wurde er als Sohn einer reichen Adelsfamilie. Er hieß zunächst: Fernando Martim de Bulhoes e Taveira Azevedo Er studierte in Lissabon und wurde zum Priester geweiht Im Jahre 1220 trat er dem Franziskaner-Orden bei und wurde Mönch. Als Mönch erhielt er seinen neuen Ordens-Namen: Antonius. Von 1222 bis 1224 predigte er als Bußprediger in Italien. Dann predigte er von 1224 bis 1227 auch in Frankreich.   Zuletzt lebte und wirkte Antonius, 1227 bis 1230, in Padua. Daher auch sein Name: Antonius von Padua. 1230 legte Antonius entkräftet seine Ämter nieder. Nur ein Jahr später starb er. Viele Wundergeschichten und Legenden werden von ihm erzählt. Antonius predigte vor allem dort, wo sich die Menschen von der katholischen Kirche abgewandt hatten. Er predigte angeblich vor riesigen Menschenmassen und hatte großen Einfluss auf die Menschen. Bereits am 30. Mai 1232 war seine Heiligsprechung. Niemand wurde jemals “schneller” heilig gesprochen. Zum Kirchenlehrer wurde Antonius 1946 ernannt. Reliquien, also Überreste von Antonius oder aber etwas, was ihm einst gehörte, kamen 1330 nach München. Antonius ist u.a. auch Patron von Paderborn. Antonius wurde später fast überall besonders vereehrt, noch mehr als Franziskus oder Antonius, sein Namensgeber. St. Gangolf (1mal) Gangolf wird wie auf dieser Statue oftmals mit einem Handkreuz dargestellt. Gangolf wurde Anfang des 8. Jahrhunderts in Frankreich geboren und starb um 760 . Er war ein Adliger. Zudem soll er Jäger, Feldherr und Klosterbesitzer gewesen sein. Viele Legenden und Wundergeschichten werden von und über ihn erzählt. Reliquien findet man auch in Bamberg. Josef (1mal) Josef aus Nazareth war der Ehemann von Maria, der Mutter von Jesus. Josef hatte sehr berühmte Vorfahren: König David aus Betlehem, der viele hundert Jahre zuvor lebte, war wohl der Berühmteste. Du kennst bestimmt die Geschichte, in der davon erzählt wird, wie Josef und Maria nach Betlehem, der Stadt von Josefs Vorfahren, reisen müssen, weil der römische Kaiser das Volk zählen lassen wollte. Und dann, als die beiden nur noch einen Stall als Nachtlager finden können, wird Jesus geboren. Der blühende Stab geht auf eine Erzählung zurück, die nicht in die Bibel übernommen wurde und von einem Jakobus berichtet wird. Der blühende Stab zeigt: Josef und Maria sind füreinander bestimmt. Gott selbst segnet diese Ehe. Johannes der Täufer (1mal) Die Geschichte von Johannes findest du in der Bibel. Er war demnach der Sohn von Elisabeth und dem alten Priester Zacharias. Die Geburt Johannes’ wurde den beiden vom Engel Gabriel verkündet. Maria, die Mutter von Jesus, kannte Elisabeth gut und besuchte sie oft. Der Name Johannes heißt übersetzt: Gott ist gnädig. Johannes wurde später Prediger. Er zog durch das Land Israel und rief die Menschen zur Umkehr auf. Johannes lebte lange Zeit in der Wüste. Er brauchte nicht viel. So aß er Honig oder Heuschrecken. Er trug ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel. Johannes verkündete das Kommen des Retters, des Messias, also von Jesus. Am Fluss Jordan taufte er die Menschen. Daher auch sein Name: Johannes der Täufer. Hier, am Fluss Jordan, wurde auch Jesus von Johannes getauft. Noch mehr Geschichten über Johannes findest du in der Bibel. Home Guido Herting (Januar 2013) *zurück zur Startseite*