unsere Teams willibrord. junior *zurück* Es berichten für euch die Kinderreporter der Willibrordschule: Lina, Jonathan, Benjamin, Frieda, Louisa, Luc und Lina
Frau Federkiel spart  Plötzlich klopfte es bei uns an der Tür. Die Tür ging auf - und man sah: Nur die Rückseite einer fremden Person. Dazu hörten wir äußerst merkwürdige Klänge. Erzeugt mit einer Maultrommel - wie wir später erfahren sollten. Nanu, wer ist denn das ? Wir warfen einen fragenden Blick zu unserem Lehrer. Herein kam eine bunt gekleidete Frau, die in der Hand einen Eimer hielt, der rundherum mit verschiedenfarbigen Putzhandschuhen verziert war. Suchend schaute sich die Frau in unserem Klassenraum um. Dann stellte sie einfach ihren Zahnputzbecher aufs Waschbecken und erklärte lauthals diesen Bereich zu ihrem Badezimmer und die Bilderleinen zu Wäscheleinen. Als sie sich dann noch auf das Lehrerpult legte und dieses zu ihrem Bett machte, war die Verwunderung besonders groß. Nun endlich stellte sich dieses merkwürdige Wesen vor - und zwar als Frau Federkiel. Da sie von ihrer Kollegin und Freundin, bei der sie eigentlich wohnte, eindeutig und unmissverständlich aus der gemeinsamen Wohnung herausgeworfen worden war - Frau Federkiel demonstrierte diesen Vorgang sehr nachdrücklich - war sie nun auf der Suche nach einer neuen Bleibe. Und bei uns schien es ihr zu gefallen. Aber wie war es so weit gekommen, dass sie die gemeinsame Wohnung hatte verlassen müssen ? Frau Federkiel berichtete nun ausführlich und gestenreich ihre Geschichte, wobei sie anhand selbstgemalter Seiten aus ihrem Tagebuch das Geschehene verdeutlichte. So erfuhren wir von ihrer Arbeit als Putzfrau im Urwaldhaus, von dem netten Zoodirektor, der ihr immer einen Euro extra als Lohn gab, von ihrem roten Sparschwein, in das sie ihr Geld (und Knöpfe) sammelte, von der eifersüchtigen Freundin Emmy, von dem Unglück, als Frau Federkiel aus dem Kopfkissen nicht nur Staub schüttelte und sich das ganze ersparte Vermögen ihrer Freundin gleich mit in Luft auflöste, von dem Rauswurf aus der gemeinsamen Wohnung, von der Suche nach einer neuen Bleibe und einer neuen Arbeitsstelle, von ihrem Party-Papagei, der nicht nur sprechen konnte, sondern später sogar noch lesen gelernt hat, von der Tortenschlacht beim Bäcker, als der Papagei erst die Donuts geworfen hat (”Tennisaufschlag üben !”) und dann alle Leckereien angebissen bzw. probiert hat, von der Arbeitsstelle bei der Sparkasse, wie der Party-Papagei im Tresorraum ein Schließfach zu seinem Minihaus gemacht hat, mit Teppich, Vorhängen und einem Bild von der Oma, weshalb ständig die rote Lampe im Vorraum leuchtete und niemand mehr hineinkam, von dem Wunsch des Papageis nach einem eigenen Sparbuch, von dem Geburtsgeschenk für den Party-Papagei, der gleich zwei Geschenke bekam, weil man ja nicht wusste, ob er nun ein Junge oder ein Mädchen ist, von der gegenseitigen Entschuldigung und Aussöhnung zwischen Emmy und Frau Federkiel. Die Aufführung hat uns sehr viel Spaß gemacht ! Frau Federkiel wurde gespielt von Marliese von Burchard vom Theater Klitzeklein. Die schauspielerische Darbietung von Frau von Burchard - Kulturpreisträgerin des Kreises Steinfurt 2013 - war großartig. Aufgeführt wurde das Stück in jeder einzelnen Klasse am Standort Willibrordschule. Besonders bedanken möchten wir uns bei der Kreissparkasse Steinfurt, die das Kinder- theaterstück gemeinsam mit dem Theater Klitzeklein e.V. ins Leben gerufen hat und zudem die Kosten für die Aufführungen übernommen hat.
Kinderreporter Schuljahr 2014/2015
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